Ex-PM: Hezbollah rally numbers manipulated


The giant Hezbollah rally that drew nearly half a million purported supporters of Syria’s occupation of Lebanon included non-Lebanese citizens, Syrian workers, students and municipal employees coerced into joining the protest, former Lebanese Prime Minister Michel Aoun told WorldNetDaily in an exclusive interview this morning.

Wer sich gewundert hat, wie die weltweit wohl gefährlichste Terroristentruppe es binnen weniger Tage schafft, eine Massendemonstration auf die Beine zu stellen, die diejenige der libanesischen Opposition zahlenmäßig weit in den Schatten stellt, obwohl die Bande nicht einmal die schiitische Minderheit geschlossen hinter sich hat, findet hier eine plausible Erklärung.

Zwar muß man auch bei dem in dieser Angelegenheit sicherlich nicht gänzlich unbefangenen Aoun vorsichtig sein, aber was er sagt, deckt sich absolut mit den Erfahrungen bisheriger Aufmärsche islamofaschistischer Regime, wie die „spontanen“ Jubelkundgebungen für den Führer in Damaskus dann auch kurz darauf wieder hervorragend illustriert haben.

Vermutlich waren sogar einige der Demonstranten auf beiden Veranstaltungen identisch. Demonstrationstourismus ist offenbar nicht auf Autonome und Globalisierungsgegner beschränkt. Mit dem Unterschied, daß die ihn wenigstens noch selbst organisieren, während er in der Levante ganz unverhohlen auf die staatliche bzw. terroristische Logistik zurückgreift.

Das alles hindert unseren werten UNO-Generalsekretär natürlich nicht daran, aus einer bis ins kleinste Detail durchinszenierten Drohgebärde gegenüber der libanesischen Opposition eine falsche Legitimität abzuleiten. Ginge es der Hisbollah nämlich nur um den Schutz der libanesischen Souveränität, könnte sie sich ja jederzeit in die reguläre Armee eingliedern lassen. Doch Teherans Marionetten wollen den längst verlorenen Kampf gegen Israel offenbar bis zum letzten Libanesen fortsetzen.

Und einen Kofi Annan tangiert es nur peripher, wenn man seine eigenen Sicherheitsratsresolutionen verhöhnt oder jeden Versuch der internationalen Gemeinschaft torpediert, einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. Er ist schließlich der Herr der vertrockneten Olivenzweige. Was kümmern ihn da schon ein paar brennende Zedern.

~ von Paul13 - Donnerstag, 10. März 2005.

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