Iranisches Atomprogramm: Kommission wirft Geheimdiensten mangelhafte Beweisführung vor


Eine von US-Präsident George W. Bush eingesetzte Kommission hat laut einem Zeitungsbericht die Arbeit der US-Geheimdienste im Iran kritisiert. Deren Informationen seien viel zu dünn, um der amerikanischen Regierung eine klare Entscheidung zu ermöglichen. Der Studie zufolge seien die vorliegenden Informationen nicht dazu geeignet, klare Aussagen über das iranische Waffenprogramm zu treffen, berichtete die „New York Times“.

Wo ist das Problem? Laut der genannten Studie sind die vorliegenden Informationen auch nicht dazu geeignet, ein iranisches Atomwaffenprogramm mit absoluter Sicherheit auszuschließen. Die Mullahs müssen aber genau wie damals Saddam nachweisen, daß sie KEINE Massenvernichtungswaffen entwickeln, nicht umgekehrt. Und damit wird der amerikanischen Regierung die Entscheidung sogar ziemlich leicht gemacht. Man muß Studien eben auch lesen können.

~ von Paul13 - Mittwoch, 9. März 2005.

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