UNO-Gedenktag: „Das Schweigen der Mehrheit ermöglichte Auschwitz“


Erstmals hat die Uno in New York in einer Gedenkveranstaltung an die Millionen Juden erinnert, die von den Nazis in Vernichtungslagern ermordet wurden. Uno-Generalsekretär Kofi Annan warnte anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung des Todeslagers Auschwitz vor Schweigen und Wegschauen bei Untaten menschenverachtender Regime.

Na klasse, das sagt ja genau der richtige! Kofi wird für’s Wegschauen bezahlt, sonst wäre er erst gar nicht UNO-Generalsekretär geworden. Oder glaubt er wirklich, daß die ganzen Terrorregime ihm ihre Stimme gegeben hätten, wenn er gesagt hätte „Wählt mich, Leute, und dann ist ein für alle mal Schluß mit Wegschauen, versprochen! Die Liste mit den Regime Change-Kandidaten habe ich bereits fertig, der Sicherheitsrat muß sie nur noch abnicken, und dann rollt die Armada los. Die Zellen In Den Haag sind schon vorgewärmt.“ Die hätten alle mal herzlich gelacht, und Kofi hätte dann gesagt, „Ok, Jungs, war nur Spaß, natürlich dürft Ihr mit Eurer Bevölkerung machen was Ihr wollt, ist ja schließlich Eure.“

[…] „Alles was das Böse benötigt, um zu triumphieren, ist das Schweigen der Mehrheit“, sagte Annan am Montag bei einer Sondersitzung der Vollversammlung der Vereinten Nationen (Uno).

Mach Dinger, Kofi! Was Du alles weißt. Vielleicht solltest Du etwas lauter sprechen, ich glaub die da hinten auf den europäischen Plätzen haben Dich nicht verstanden.

Er appellierte an die Weltgemeinschaft, ein Wiederaufleben des Antisemitismus sowie jedweder neuen Formen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bekämpfen. „Seit dem Holocaust hat die Welt zu ihrer Schande mehr als einmal versagt, als es darum ging, Völkermord zu verhindern oder zu beenden.“ Dies sei zum Beispiel in Kambodscha, in Ruanda und im früheren Jugoslawien der Fall gewesen. Derzeit würden in der sudanesischen Provinz Darfur schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt, möglicherweise habe es gar auch dort Völkermord gegeben.

Nein, wirklich? Und wer genau hat da versagt? Die, die dem Spuk ein Ende bereitet bzw. es wenigstens versucht haben, oder die, die genau das verhindern wollten? Na, wer ist’s gewesen? Aha, merkst Du was? Im übrigen hältst Du gerade eine Rede, die den Verdacht nahe legt, daß Du eine frühes Manuskript von Bush’s Rede zur Amtseinführung aus seinem Abfalleimer gefischt hast. Nur daß bei Dir seltsamerweise alle „gaaaanz toolll“ finden, was sie Bush als unverantwortlich vorwerfen.

„Doch die Tragödie des jüdischen Volkes war einzigartig“, betonte Annan.

Da hat er ausnahmsweise mal recht.

[…] Die Bundesrepublik sei von der historisch-moralischen Verantwortung für Auschwitz tief geprägt. Die barbarischen Verbrechen des Nazi-Regimes seien für immer Teil der deutschen Geschichte, sagte Joschka Fischer in New York bei der Uno-Sondersitzung. „Das neue, das demokratische Deutschland hat die Lehren daraus gezogen.“

Außer im Irak, wo die Bundesregierung den Sturz eines faschistischen Terrorregimes leider ablehnen mußte. Oder in Israel, wo man durchaus Verständnis für die Anliegen palästinensischer Selbstmordattentäter hat. Oder im Iran, dessen Wunsch, Israel notfalls auch nuklear von der Erdoberfläche zu tilgen, nur der entschlossene Versuch einer gruppendynamischen Gesprächstherapie entgegengestellt wird. Oder, oder, oder…

Es sei auch nach 60 Jahren noch schwer, den Schmerz und die Erniedrigung der Opfer in Worte zu fassen. „Wir verneigen uns heute vor allen Opfern des nationalsozialistischen Terrorregimes und gedenken ihrer in tiefer Trauer.“

Nett, nicht? So hat man die Juden am liebsten – tot. Da kann man sie publikumswirksam ein wenig bedauern, und sie können nix böses anstellen, wie harmlose Militante umbringen, nur weil die ein wenig vom Widerstandsrecht gegen jüdische Schulbusse und Restaurants Gebrauch machen.

Fischer wies den Vereinten Nationen eine zentrale Rolle bei der Verhinderung künftiger Völkermorde zu.

NEIN!!! Gnade, bitte nicht! Nicht der UNO!!! Die einzige zentrale Rolle, die die in diesem Zusammenhang spielt, ist bei der Bereicherung daran, nicht der Verhinderung.

„Denn keine andere Organisation verfügt über so viel Erfahrung in der Konfliktprävention und im Menschenrechtsschutz wie sie.“

Also das muß der Joschka doch merken, wie lächerlich er sich da vorne am Rednerpult macht. Das ist ja Realsatire vom feinsten! Seid Ihr sicher, daß das nicht Harald Schmidt mit betont zerknittertem Gesichtsausdruck ist, der gerade das diesbezügliche Versagen der Vereinten Nationen anprangert? Wie sonst könnte jemand auf die Idee kommen, daß gerade die UNO, die Staaten wie Libyen den Vorsitz in ihrer Menschenrechtskomission überläßt, irgendetwas mit dem SCHUTZ der Menschenrechte zu tun hat? Oder ist mit Menschenrechtsschutz der Schutz vor den Menschenrechten gemeint? Dann natürlich könnte es hinkommen…

Die Stärkung der Uno bleibe daher eine Priorität deutscher Außenpolitik.

Das stand angesichts der Ambitionen auf einen wärmenden Sessel im Sicherheitsrat zu befürchten. Man will ja schließlich auch was zu entscheiden haben, wenn man schon so viele moralischen Grundsätze dafür über Bord werfen muß.

Fischer betonte, dass Deutschland durch seine Verantwortung für den Holocaust besonders gegenüber Israel verpflichtet sei. „Das Existenzrecht des Staates Israel und die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger wird immer unverhandelbare Grundposition deutscher Außenpolitik sein.“

Außer die Mullahs bestehen auf dem Gegenteil. Denn lieber eine Atombombe auf Tel Aviv als die Bombardierung der Orte, wo sie hergestellt wird. Das wäre dann ja Krieg.

[…] Die Sondersitzung hatte vor halbleeren Rängen begonnen. Große Teile der arabischen Welt wollten sich nicht beteiligen. Aus dem Nahen Osten hatte nur ein Vertreter Jordaniens eine Wortmeldung in Aussicht gestellt.

Womit wohl alle Illusionen über die Rolle der UNO in Sachen Durchsetzung der Menschenrechte beseitigt sein dürften.

~ von Paul13 - Dienstag, 25. Januar 2005.

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