Fluthilfe: Mit welchen Problemen die Bundeswehr kämpft


Die Bundeswehr steht bei ihrem Einsatz in Banda Aceh vor erheblichen Problemen. Ein Vorauskommando ist seit sechs Tagen im Krisengebiet, um die Lage zu eruieren. Dabei haperte es an der Kooperationsbereitschaft der örtlichen Behörden.

Ach, da ist es ja, das Vorauskommando. Und es steht vor erheblichen Problemen. Seltsam nur, daß die US Navy, die ja wohl mit denselben Problemen zu kämpfen hat, schon seit Tagen im Einsatz ist. Liegt das nun daran, daß die Deutschen von der Mentalität her immer vor allem die möglichen Risiken genau betrachten wollen, während Amerikanern zum Begriff „Problem“ als erstes spontan das Wort „Lösung“ einfällt? Oder eher daran, daß man mit „soft power“ zwar Gummiboote aufblasen kann, aber keine Flugzeuträger betreiben?

Wie auch immer, es ist im nachhinein eine ganz schön erschreckende Vorstellung, daß von dieser Bundeswehr, die selbst bei den mobilen Kräften inzwischen offenbar die Reaktionszeiten eines Brontosauriers hat, im Ernstfall unsere Sicherheit abgehangen hätte. Und jetzt haben sie ihr mit der UNO noch eine weitere, bisher ebenfalls nicht gerade durch Effizienz aufgefallene Behörde vorgeschaltet, die Struck’s Mannen den Einsatz nicht ermöglicht, bevor nicht Kofi Annan „Faß!“ gerufen hat. Und das sagt der nicht so schnell.

~ von Paul13 - Freitag, 7. Januar 2005.

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