Negativ immer, positiv nimmer

Der mächtigste Mann der Welt soll sogar die Rohstoffpreise beeinflussen können: Die jüngste positive Entwicklung der Ölpreise ist der Verdienst des scheidenden US-Präsidenten George W. Bush. Dieser Meinung ist zumindest der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain.

Was für eine Blasphemie! Nein, nicht daß Bush die Ölpreise beeinflussen kann. Daß er das kann, weiß doch jedes Kind. Ganz gleich ob Irakkrieg, militärische Optionen am Golf oder eine generell falsche Wirtschaftspolitik: Wenn jemand schuld an den steigenden Ölpreisen - oder irgendwas anderem - ist, dann zweifellos Bush.

Aber daß McCain deswegen gleich zu behaupten wagt, Bush könnte das in BEIDEN Richtungen tun - also auch nach unten -, ist ja wohl absurd. Als ob Rohstoffspekulanten darauf achten würden, daß der mächstigste Mann der Welt bei ihrem nachgefragtesten Gut eine künstliche Angebotsverknappung aufzuheben gedenkt.

Sollte sich aber am Ende doch herausstellen, daß der Ölpreis tatsächlich wegen Bushs Ankündigung gesunken ist, keine Panik. Dann kann man ja immer noch einen Artikel darüber schreiben, daß der dadurch steigende Ölverbrauch den Treibhauseffekt verstärkt. Und jetzt dürfen wir dreimal raten, wer daran schuld sein wird…

~ von Paul13 am Donnerstag, 24. Juli 2008.

13 Antworten to “Negativ immer, positiv nimmer”

  1. Uns’re täglich Heuchelei gib uns heute!

  2. “ihrem nachgefragtesten Gut eine künstliche Angebotsverknappung”

    Hm, wer verknappt den das Angebot künstlich?

    Als Fachmann für Politik und Geschichte bist ja nun schon gescheitert. Ich glaube, da zeichnet sich nun auch das Scheitern als Wirtschaftsfachmann ab.

  3. @ Rene

    Wenn die Ölförderung in bestimmten Gebieten - beispielsweise aus Gründen des Umweltschutzes - verboten ist, obwohl sie möglich wäre, handelt es sich um eine künstliche Angebotsverknappung. Daß ein “Wirtschaftsfachmann” wie Du das nicht nachvollziehen kannst, glaube ich Dir aber unbesehen.

    Und da Du am Ende aber eh wieder einfach behaupten wirst, daß Du nicht gesagt hast, was Du gerade gesagt hat, ist es mir letztlich egal, was Du dazu meinst. Du weißt schon, Sack Reis in China und so.

  4. Aso
    Du meinst, man sollte einfach mal Alaska verölen?
    Auf die Idee wäre ich in der Tat nicht gekommen, dass Du doch so einfältige Ideen hast. Wenn Du Bush jun. nur sonst immer so nachplappern würdest, dann wäre nix mehr vom Sieg im Iraq in Deinen Worten.

    Erst Folterknecht, dann Taliban und jetzt auch noch ne dreiste Umweltsau.

  5. @ Rene

    Es ging darum, daß Du die Behauptung einer künstlichen Angebotsverknappung als wirtschaftlich falsch kritisiert hast, nicht um die Bewertung, ob sie jetzt sinnvoll ist oder nicht. Auch eine aus ökologischen Gründen notwendige künstliche Angebotsverknappung ist eine künstliche Angebotsverknappung.

    Wie ich selbst dazu stehe, weißt Du im übrigen noch gar nicht, alleine schon, weil ich mich zu Umweltthemen bisher so gut wie nie zu Wort gemeldet habe. Deswegen wäre entweder eine Entschuldigung oder aber eine nachvollziehbare Begründung für die Beleidigung “dreiste Umweltsau” dringend angeraten.

    Oder um es in Worte zu fassen, die vielleicht sogar ein Weltökonom wie Du verstehst: Ich behaupte jetzt einfach mal, daß das Abschalten von Atomkraftwerken ohne Ersatz durch andere Energiequellen zu einem geringeren Stromangebot führt. Bin ich jetzt ein Atomkraftbefürworter oder ein Atomkraftgegner?

    Um Dir solche Blamagen in Zukunft zu ersparen, solltest Du vielleicht mal lernen, zwischen einer fachlichen Tatsache und ihrer Bewertung durch fachfremde Kriterien zu unterscheiden. Das ist weitaus sinnvoller, als den Administrator eines Blogs, auf dem man mitdiskutieren möchte, permanent zu beleidigen.

  6. Talib Folterknecht Paul

    Zunächst musst Du schon ertragen, wenn man Dir Deine ständig an der Realität vorbeigehenden Behauptungen um die Ohren wirft. Du kannst erwarten, dass dies beim ersten mal sachte geschieht. Bloss zwischenzeitlich fasselst Du seit rund zwei Jahren von irgendwelchen Siegen, WMD’s die niemand gefunden hat, Talibans die vom Himmel gestiegen sind und der großen Leistung eines George W. Bush im internationalen Bereich, den selbst seine eigenen Leute nicht mehr sehen und jeden Wahlkampfauftritt mit ihm tunlichst vermeiden. Wenn Du nicht akzeptieren kannst, dass die Rezepte der NeoCons zu mehr Unsicherheit beigetragen haben und Du bare jeder Realität behauptest, Bush jun. sei ein NeoCon, musst Du Dir halt auch gefallen lassen, wenn Dir das mal um die Ohren gehauen wird.

    Und was die Angebotsverknappung anbelangt: Das Anzapfen der Quellen in Alaska würde derzeit Null Auswirkungen auf das aktuelle Ölangebot haben. Die Exploration dauert Jahre …

  7. Achso
    Und was die Frage Entschuldigung betrifft: Wer hier ständig die Wahrheit verbiegt und Dinge behauptet, die nie gesagt wurden, nur weil er damit seine eigene grotenanderwahrheit vorbeigehende Argumentation kaschieren will, darf Entschuldigungen erstmal nicht erwarten.

    Nur wer einstecken kann, darf auch austeilen.!!!

  8. @ Diktatorenversteher Rene

    Wieder daneben. Auch eine Angebotsverknappung, deren Aufhebung erst nach Jahren spürbar wäre, ist eine Angebotsverknappung. Du kommst auch aus dieser selbstgestellten Falle nicht raus.

  9. @ Ba’ath-Sympathisant Rene

    Du kannst mich ja gerne einen Kriegstreiber nennen, weil das aus Deiner verdrehten Sicht der Dinge vielleicht sogar noch Sinn machen könnte. Aber für die “dreiste Umweltsau” hast Du nicht mal den Ansatz einer Begründung. Sonst wärst Du ja nach meinem Statement zu Atomkraftwerken in der Lage mir zu sagen, ob ich nun für oder gegen Atomkraft bin.

  10. Was hat Atomkraft mit der Ölförderung in Alaska zu tun?

    Und was die Verknappung betrifft: Du sprachest von der aktuellen Verknappung

  11. @ Rene

    Die Atomkraft hat was damit zu tun, daß ich Dich danach gefragt hatte. Du hast mich aufgrund einer vergleichbaren Aussage als dreiste Umweltsau bezeichnet und eine Entschuldigung abgelehnt. Also müßtest Du mich nach Deiner Logik auch in der Atomfrage einordnen können. Also: Bin ich Atomkraftgegner oder -befürworter? Falls Du die Frage nicht beantworten willst, laß es mich wissen.

  12. Ob Du Atomkraftgegner oder -befürworter bist, hat mit der Frage, ob Du in einigen Jahren in Alaska Ölfördern willst und ein wenig die Umwelt vernichten willst nix zu tun.

    Vielleicht solltest Du mal auf die zahlreichen noch im Raum stehenden Fragen beantworten. Aber das fällt Dir naturgegeben schwer

  13. @ Rene

    Es gibt so grob geschätzt eine Zillion Antworten, die Du mir noch schuldest. Da sag ich Dir nicht mal die Uhrzeit, wenn mir nicht danach ist. Und momentan ist mir nicht danach.

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