Self-fulfilling idiocy

Deutsche in Afghanistan geraten zunehmend ins Visier der Taliban. Das ist wohl kein Zufall, sondern Strategie. Ganz klassisch: Man muss den Feind an seinem schwächsten Punkt treffen.

Was mal wieder ganz vortrefflich zeigt, daß Diktatoren und Terroristen öffentliche Debatten wie die hiesige über den Afghanistaneinsatz nicht als sympathische Friedensliebe oder lobenswertes Differenzierungsvermögen zu schätzen wissen, sondern gnadenlos als Zeichen von Schwäche auslegen. Manchmal beschwört eben gerade das demonstrative Bemühen, Verluste zu vermeiden, diese erst herauf. Es wäre daher ausgesprochen schön, wenn die (un)verantwortlichen Protagonisten der Diskussion diesen eigentlich doch recht simplen Sachverhalt intellektuell endlich zu erfassen in der Lage wären.

~ von Paul13 am Donnerstag, 26. Juli 2007.

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