Read her lips
Hillary dreht auf. Hoffentlich hält ihr Gedächtnis mit ihren guten Vorsätzen mit:
Als Präsidentin in spe werde sie sich nicht mit den Scharlatanen dieser Welt - den Regierungschef in Kuba, Venezuela, Nordkorea und Iran - an einen Tisch setzen, sagt Clinton. Sie lasse sich nicht für Propaganda missbrauchen. In der internationalen Politik sei mit den Mitteln der Diplomatie zu arbeiten. Andere, nicht der Präsident, müssten das Wasser testen, belehrt sie Obama - der sich kurz zuvor blamiert hat.
Der politische Neuling, erst seit zwei Jahren als Senator in der Bundespolitik, hatte sich zu der Antwort hinreißen lassen, er werde als Präsident unverzüglich auch mit Fidel Castro, Hugo Chávez und Irans Mahmud Ahmadineschad reden. Schließlich habe auch John F. Kennedy mit den Sowjets gesprochen. Da wirkt der große Obama plötzlich sehr klein.



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