Annan sieht USA im Irak in verfahrener Lage
Annan war erst kürzlich von einer Nahostreise zurückgekehrt, auf der er mit den Regierungschefs von zehn Ländern gesprochen hatte. Nach deren Einstellung zum Irakkrieg befragt, antwortete Annan: «Ehrlich gesagt, beurteilen die meisten Regierungen die Invasion und deren Auswirkungen als echtes Desaster.
Ja, da staunt der Kofi. Die örtlichen Herren Diktatoren beurteilen den Versuch der Demokratisierung des Irak also tatsächlich negativ. So eine Überraschung aber auch! Aber Hauptsache mal in den Nahen Osten gereist und mit ein paar Tyrannen opulent gespeist.
Weiterhin glauben sie, dass (der amerikanische Einmarsch) die Nahostregion destabilisiert hat».
Das war ja auch erklärtermaßen Sinn der Sache. Wenn jetzt jene, die im Namen der Stabilität genannten Friedhofsruhe bisher ungestört ihre eigene Bevölkerung unterdrücken konnten, ohne daß irgendjemand dumme Fragen stellte, nun ein wenig unruhig werden, zeigt das nur, wie richtig die Entscheidung zum Sturz Saddam Husseins gewesen ist. Wollen wir hoffen, daß bei Kofis nächstem Besuch noch ein paar mehr Despoten in der Region zittern. 10 ist gut, aber 20 wäre besser.



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