Überraschung!!!

•Sonntag, 28. Februar 2010 • 2 Kommentare

Der SPIEGEL gibt dem Erfolg recht

•Samstag, 27. Februar 2010 • 1 Kommentar

Die Strategie scheint aufzugehen: Pakistanische Sicherheitskräfte haben sieben der 15 Top-Taliban verhaftet. Alles deutet auf eine enge Zusammenarbeit der CIA mit dem pakistanischen Geheimdienst hin – und darauf, dass der gefangene Mullah Baradar bei Verhören plaudert.

Nett von ihm. Und das tut er natürlich freiwillig. Denn unter Obama krümmt kein CIA-Mann einem Terroristen mehr ein Haar. Man muß schließlich nicht immer gleich grob werden. Man schwätzt einfach ein bißchen über dies und das, und am Ende legt auch der hartgesottenste Taliban seinen neuen amerikanischen Freunden gerne eine Namensliste mit den bösen Buben auf den Tisch.

Und wenn das wider Erwarten doch nicht reichen sollte, muß man die Verdächtigen nicht mal mehr an dubiose Verbündete ausliefern wie noch unter dem doofen Bush. Man kann sie stattdessen nämlich auch gleich direkt von ihnen gefangennehmen lassen. Und anschließend hört man einfach aufmerksam zu, wie sich das nette Gespräch mit den befreundeten “Ermittlern” so entwickelt.

Realpolitik ist eben eine feine Sache, so lange sie nur der richtige macht. Wenn das nicht den Jubel an der Siegessäule wert war, was dann? Falls “The One” den Friedennobelpreis noch nicht hätte, wäre er jedenfalls spätestens jetzt an der Reihe.

Linkspartei gegen alliierten Bombenterror

•Freitag, 26. Februar 2010 • 4 Kommentare

Eklat im Bundestag: Abgeordnete der Linken haben mit Todesanzeigen der Kundus-Opfer gegen die Afghanistan-Politik protestiert – und weigerten sich, den Saal zu verlassen.

Wo ist das Problem? Da schnappen sich die übrigen Abgeordneten einfach die Todesanzeigen der weit zahlreicheren Opfer des Talibanterrors, dann verlassen unsere pseudolinken Terroristenversteher aus Scham über den reaktionären Abschaum, denen sie Afghanistan lieber heute als morgen überlassen würden, schon freiwillig den Saal. Und wenn man sie dann zur Begrüßung jedesmal aufs neue damit konfrontiert, bleiben sie vielleicht sogar ganz draußen. Da können sie sich dann ja in die nächste Dresdendemo einreihen, da steht man auf so was.

Super, Guido!

•Donnerstag, 25. Februar 2010 • 50 Kommentare

Deine Einlassungen zum Sozialstaat sind durchaus diskussionswürdig. Möchtest Du da nicht zufällig Wirtschaftsminister werden oder so was? Das würde uns – und Dir! – Deine weitere öffentliche Selbstdemontage auf dem für Dich offensichtlich zu unübersichtlichem Terrain der Sicherheitspolitik ersparen:

Guido Westerwelle nimmt das nächste Streitthema in Angriff: Gemeinsam mit europäischen Kollegen fordert der Außenminister in einem Brief an die Nato eine Diskussion über die Nuklearwaffen der Allianz. US-Chefdiplomatin Clinton hatte die Europäer gewarnt, die atomare Abschreckung in Frage zu stellen.

Falsch, hier müssen nicht Atomwaffen aus Deutschland, sondern ungeeignetes Personal aus dem Außenamt abgezogen werden, und zwar dringend! Frau Merkel, übernehmen Sie! Fassen Sie sich ein Herz und ernennen Sie ihn wegen mir zum Minister für allgemeine Systemkritik, bevor er noch mehr Schaden anrichtet, aber schaffen sie ihn raus aus dem Werderschen Markt.

[…] Der frühere Nato-Generalsekretär George Robertson kritisierte die deutsche Position in scharfen Worten. Es sei unverantwortlich, dass Deutschland unter dem atomaren Schutzschild der Amerikaner bleiben wolle, während es die Verpflichtung, diesen aufrechtzuerhalten, auf andere übertrage, heißt es in einem von Robertson verfassten Bericht.

Vielleicht wird es Zeit, einfach mal laut drübernachzudenken, diese Garantien für Deutschland notfalls zurückzuziehen. Oder um es in auch für FDP-Riesenstaatsmänner verständlichen Worten auszudrücken: Wer nicht bereit ist, den Schnee der Abschreckung zu schippen, sollte auch kein nukleares Hartz IV bekommen.

Die lieben Verwandten

•Mittwoch, 24. Februar 2010 • 8 Kommentare

Gaza – Israels Entscheidung, zwei Kulturstätten im Westjordanland zum israelischen Nationalerbe zu erklären, stößt bei den Palästinensern auf scharfen Widerstand. Ismail Hanija, Anführer der im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas, rief deswegen am Dienstag zu einem neuen Palästinenseraufstand gegen Israel auf. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas von der rivalisierenden Fatah-Organisation warnte in Brüssel vor einem “Religionskrieg” und kritisierte Israels Entscheidung als Provokation.

Die israelische Regierung hatte am Sonntag beschlossen, die Patriarchengräber in Hebron und das Rachelsgrab bei Bethlehem auf eine Liste von insgesamt etwa 150 Stätten zu setzen, für deren Erhaltung man sich einsetzen wolle. Im Rachelsgrab soll die Lieblingsfrau Jakobs – einer der biblischen Erzväter – beerdigt sein, in den Patriarchengräbern der Urvater Abraham, den auch Muslime als Ibrahim verehren.

Solange die Palästinenser nicht in der Lage sind, im Umgang mit den Toten und religiösen Symbolen anderer einen halbwegs zivilisierten Umgang an den Tag zu legen, sollten sie in dieser Angelegenheit besser mal die Füße still halten. Wenn sie wirklich an einer Aussöhnung interessiert sind, steht es ihnen jederzeit frei, sich zusammen mit den Israelis um die Ruhestätte Abrahams kümmern, damit dessen Erstgeborener auch mal stolz auf sie sein kann. Da könnten sie dann endlich mal unter Beweis stellen, daß sie nicht nur kaputtmachen, sondern auch bewahren können.

Und dann, so in hundert Jahren vielleicht, wenn in Palästina Juden hoffentlich nicht mehr als Affen und Schweine betrachtet werden, wird sich unter entfernten Verwandten sicher eine vernünftige Lösung finden, nach der jüdischen Organisationen in Palästina hinsichtlich des Erhalts religiöser Stätten dieselben Rechte zugestanden werden, wie sie die Araber in Israel seit Jahrzehnten als selbstverständlich erachten. Bis dahin aber kann man sehr gut verstehen, daß die Israelis ganz gerne selber ein Auge drauf haben, wer hier bei der Grabpflege das letzte Wort hat.

Wer ist eigentlich James Bond?

•Dienstag, 23. Februar 2010 • 9 Kommentare

“Das sind Methoden, die nicht in unser Jahrhundert gehören”, sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. “Wir sind extrem besorgt”, sekundierte sein Kollege aus Spanien, Miguel Angel Moratinos. Und Schwedens Chefdiplomat Carl Bildt stellte klar: “Natürlich können wir den Missbrauch von Pässen der EU-Staaten nicht hinnehmen.”

Unglaublich! Zur Tarnung von Geheimagenten Pässe fälschen – wer hätte gedacht, daß derartiges im 21. Jahrhundert noch möglich ist.

[…] Viel erfahren dürften sie nicht. Lieberman wies nach seiner Ankunft in Brüssel jedenfalls erneut jede Verantwortung brüsk zurück. Die Vorwürfe gegen den Geheimdienst Mossad entbehrten jeder Grundlage, erklärte er schmallippig. Dafür gebe es schlicht “keine Beweise”.

Avigdor, Du Dummerchen, es geht um Israel! Wer braucht da schon Beweise? Da ist die Beweisaufnahme mit der Anschuldigung abgeschlossen.

Kurz nach dem Mord war es Lieberman gewesen, der die israelische Linie vorgab. Der Geheimdienst Mossad, so postulierte es der Außenminister, müsse grundsätzlich mit einer “Politik der Unklarheit” agieren. Eine Aufklärung des Mords im Auftrag der Regierung gehört nicht zu dieser Politik.

Also so was! Wo doch jeder andere Geheimdienst nach derartigen Aktionen auf einer Pressekonferenz die Details der Operation unaufgefordert auf den Tisch legt.

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Schafft eins, zwei, drei, viele Atomkraftwerke!

•Montag, 22. Februar 2010 • 8 Kommentare

Hugo Chávez will nationales Atomprogramm starten

Was soll er auch machen? Ist er doch in derselben misslichen Lage wie Rockerkumpel Machmud, den der Mangel an natürlichen Energieresourcen ebenfalls dazu gezwungen hat, zum Atom zu greifen. Und dann fühlt sich der arme Hugolino als Posterboy linker Revolutionsromantiker natürlich auch noch moralisch verpflichtet, seinen Beitrag gegen die Erderwärmung zu leisten. Da darf man gespannt sein, wie sehr sich der oberste Klimaschützer im Weißen Haus über diese Nachricht freuen wird.

 
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